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Rubrik: Primarschule

Exkursion Steinzeit

04.02.2018

Wir waren zum Thema Steinzeit im Museum Allerheiligen in Schaffhausen. Das Museum befindet sich in einem ehemaligen Kloster. Wir sahen dort eine Nachbildung eines Neandertalers und eine Übersicht über die vergangenen Zeiten. Der Neandertaler hiess Marco.
Wir sahen, wie sich die Eiszeit zurückbildete und die Tiere ausstarben oder in die Berge flüchteten. Nachdem wir die Altsteinzeit durchgenommen hatten, gingen wir hinüber in die Jungsteinzeit. Dort sahen wir, wie die Steinzeitmenschen wegen der Wälder, die entstanden, Probleme hatten, Tiere zu jagen. Es gab kleine Modelle, an denen man sehen konnte, wie Häuser gebaut wurden. Unsere Führerin hat uns erklärt, dass viele Fundstücke in ausgetrockneten Seen in Thayngen gefunden wurden. Ausserdem sahen wir zwei Kinderskelette. Das fünfjährige Kind war so klein, wie heutzutage ein einjähriges Kind gross ist. Das elfjährige Kind war ein Kopf kleiner als ein durchschnittlicher 4. Klässler.
Der älteste Unterkiefer eines Haushundes ist auch im Museum Allerheiligen ersichtlich.

Wir konnten verschiedene Posten ausprobieren. Zum Beispiel konnten wir eine Methode anwenden, mit der die Steinzeitmenschen Feuer gemacht haben. Wir nahmen einen Feuerstein und einen eisenhaltigen Stein und schlugen sie gegeneinander bis die Funken sprühten. Durch die Funken, die auf Strohhalme flogen, entzündeten sich diese und durch Blasen konnte das Feuer entfacht werden.

Bei einem anderen Posten konnten wir Schmuckstücke herstellen. Wir rieben eine Muschel solange an einem Stein, bis ein Loch in der Muschel entstand. Durch das Loch zog man einen Heuhalm und diesen band man sich um den Hals.

Auch Getreide konnten wir mahlen. Zuerst legte man das Getreide auf einen Stein und schlug mit einem eckigen Stein auf die Körner. Danach nahm man einen runden Stein und zerrieb die Körner zu Mehl.
Die Zähne der Menschen in der Jungsteinzeit waren stark abgenutzt, weil das Mehl, das sie so gemahlen haben, mit Steinstaub versetzt war.

Bei einem weiteren Posten konnte man bohren. Zum Bohren benötigten wir einen Bohrer, dessen Feuersteinklinge mit Harz in einen Stock geklebt war. Ausserdem brauchten wir einen Bogen, dessen Sehne wir um den Stock wickelten. Nun musste man mit einer Hand den Stock stabilisieren und mit der anderen Hand bewegte man den Bogen vor- und rückwärts. So konnten wir Löcher in Speckstein bohren.

Wir konnten auch Wildgewächse, die es schon in der Steinzeit gab, probieren. Das waren beispielsweise Steinpilze, Beeren, Kräuter, Hülsenfrüchte und Wurzeln. Nur wenige Kinder haben sich getraut, davon zu essen.

Es gab auch noch einen Rätselposten, bei dem man verschiedene Schädel, Getreide, Schneckenhäuser, etc. zu den richtigen Begriffen zuordnen musste.

Wir konnten sehr viel Spannendes und Wissenswertes lernen und es hat uns Spass gemacht.

Geschrieben von Elena, Nicole und Benjamin

4. Klasse B Zielacker

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